Regierungskritik

Chronik der Anti-Putin Proteste in Moskau

gepostet am 16. Mai 2012 - 12:48 von radio moskwa

6.Mai

Massive Polizeigewalt bei einer Anti-Putin-Demo am Vorabend seiner Angelobung. Als ein Teil der 20 000 Protestierenden versucht, von der offiziellen Route abzuweichen, loest die Polizei die Demo auf.  450 Verhaftete, Geruechte ueber 2 Tote.

 

7.Mai

Kundgebung: Y. soll bleiben!

gepostet am 15. Mai 2012 - 23:55 von Anna

Was / Wo / Wann

Stadt / Gemeinde: 
Wien
Adresse / Location: 
Hernalser Gürtel 6-12, 1080 Wien
Datum: 
29 Mai 2012 - 17:00
Veranstaltungstyp: 
Demo

Trotz politischer Verfolgung in seiner Heimat Gambia, wurde bereits der zweite Asylantrag von Y.* abgelehnt. Jetzt ist er unmittelbar von der Abschiebung bedroht.

Kein Ende der Anti-Putin Proteste

gepostet am 8. Mai 2012 - 15:36 von Radio Moskwa

Am Sontag, am Abend vor der Angelobung der 3. Amtszeit von Vladimir Putin gab es gab es ein Grossdemo, die mit herber Polizeigewalt und Massenvhaftungen endete. Laut Geruechten sind 2 Menschen gestorben, dies hat sich aber bislang zum Glueck noch nicht bestaetigt. Einen Bericht ueber diese Demo gibt es hier: http://www.heise.de/tp/blogs/8/151949

Kost - Nix - Kino

gepostet am 7. Mai 2012 - 21:48 von Pizzeria Anarchia

Was / Wo / Wann

Stadt / Gemeinde: 
Wien
Adresse / Location: 
Pizzeria Anarchia - Mühlfeldgasse 12
Datum: 
8 Mai 2012 - 21:00
Veranstaltungstyp: 
Film

Free Cinema 4 free people!

this time we show "Catastroika"

"The creators of Debtocracy, a documentary with two million views broadcasted from Japan to Latin America, analyze the shifting of state assets to private hands.

They travel round the world gathering data on privatization in developed countries and search for clues on the day after Greece’s massive privatization program."

La Présidentielle 2012 – von außen und innen betrachtet

gepostet am 4. Mai 2012 - 17:43 von Jakob

La Présidentielle 2012 – von außen und innen betrachtet

 

Eine Fülle an Kandidaten und Kandidatinnen hat das Feld betreten, mittlerweile sind nur noch der amtierende Präsident Nicolas Sarkozy und sein sozialistischer Herausforderer Francois Hollande übrig geblieben. Wer im Endeffekt gewinnen wird ist primär uninteressant. Der Wahlkampf und an und für sich offenbart viel wichtigere Einblicke in die 5. Republik.

1.MAI Geschichte, prekär?, Textschnipsel

gepostet am 30. April 2012 - 13:34 von MAYDAY12
?? Prekär Arbeiten, Prekär Leben ?? !! no borders, no precarity !! >> Für globale Bewegungsfreiheit, Festung Europa und Patriarchat abschaffen! << Ein kleine Geschichte des 1.MAI und wie es zur MAYDAY kam. Morgen findet in mehren Städten weltweit die MAYDAY statt – eine Parade die sich vielfältig gegen prekäre Lebenslagen richtet. Der Tag des 1.Mai ist dabei nicht zufällig gewählt. Historisch entstand der Tag aus den Kämpfen von ArbeiterInnen in Australien die am 1.Mai 1856 Massendemonstrationen abhielten.

Das unerträgliche Schweigen

gepostet am 23. April 2012 - 15:40 von die klappe offen

 

Das unerträgliche Schweigen

 

Reaktionen auf IE-Protest, AUdimax-Besetzung und Schließung der Hauptuni

 

:Open IG Kultur Wien

gepostet am 23. April 2012 - 0:53 von IG Kultur Wien

Was / Wo / Wann

Stadt / Gemeinde: 
1010 Wien
Adresse / Location: 
Wipplingerstraße 23, W23
Datum: 
3 Mai 2012 - 16:00
Veranstaltungstyp: 
Treffen

 
EINLADUNG ZUR OPEN IG KULTUR WIEN  

Donnerstag 3. Mai 2012, 16-19 Uhr
in der W 23, Wipplingerstraße 23, 1010 Wien.
wipplinger23.blogspot.com/

Am Donnerstag, den 3. Mai findet in der W 23 das 3. Treffen der Open IG Kultur Wien statt.
Die Open IGKW ist ein Vernetzungs- und Diskussionstreffen für freie und autonome Kulturarbeiter_innen und Gruppen/Kollektive. Mit diesem Format soll eine breite Diskussion und Positionierung zu (kulturpolitischen) Themen ermöglicht und gemeinsames Agieren erleichtert werden.

Geheimdienste und Polizei auflösen - Anarchy in the EU!

gepostet am 22. April 2012 - 11:57 von aaa

Laut einem Pro­to­koll der EU-​Rats­ar­beits­grup­pe „Ter­ro­ris­mus“ or­ga­ni­siert die eu­ro­päi­sche Po­li­zeia­gen­tur EU­RO­POL am 24./25. April 2012 in Den Haag eine Kon­fe­renz zu An­ar­chis­mus. Neben einem Re­fe­rat der ita­lie­ni­schen De­le­ga­ti­on über Ak­ti­vi­tä­ten der „Fe­dera­zio­ne An­archi­ca In­for­ma­le“ (F.A.I.) soll die Kon­fe­renz laut Me­dien­be­rich­ten auch Ak­ti­vi­tä­ten gegen „Schie­nen­netz­wer­ke“ und das „No Bor­der-​Netz­werk“ be­han­deln.

„Schie­nen­netz­wer­ke“? WTF?!

Presse-Statement der ÖH der Akademie der bildenden Künste Wien zu den Protesten gegen die Abschaffung des IE-Studiums

gepostet am 21. April 2012 - 17:52 von ÖH der Akademie der bildenden Künste Wien

Die  ÖH der Akademie der bildenden Künste Wien ist entrüstet über das Vorgehen des Rektorats der Universität Wien und kritisiert auch das Scheuklappenverhalten des Wissenschaftsministers Töchterle


Die autoritäre und neoliberale Hochschulpolitik an der Universität Wien zeigt mit der geplanten Abschaffung des Bachelor-Studiengangs “Internationale Entwicklung” und der Repression der letzten Tage wieder einmal ihr wahres Gesicht.

 Das über ein Jahrzehnt erkämpfte Studium „Internationale Entwicklung“ an der Universität Wien steht in der derzeitigen Form vor dem Aus. An der „IE“ wurde ab 2002, größtenteils von Lehrenden und Student_innen selbstorganisiert, ein Studiengang ins Leben gerufen der im deutschsprachigen Raum seinesgleichen sucht.
Lehrveranstaltungen wie „Soziale Bewegungen und sozialer Wandel“, „Geschlecht als (westliches) Konstrukt ? (Euro-)Zentrismuskritische, queere und postkoloniale Perspektiven auf Geschlecht“ und etwa „Rohstoffimperialismus“ zeigen, dass es sich hier um ein Studium handelt, in dem  Praxen der kritischen Erkenntnis, vor den herrschenden neoliberalen Bildungsbegriff gestellt werden.

Seit 2008 wurden immer wieder Protestmaßnahmen unternommen um einen vollwertigen Diplomstudiengang durchzusetzen. Nach den massiven “#unibrennt“ Universitätsprotesten 2009 wurden seitens des Rektorats zwar Zugeständnisse gemacht, die Lehre an der IE basierte aber immer noch überwiegend auf Unterricht durch externe Lehrende in prekären Arbeitssituationen.
Das nun mit der Argumentation der Ressourcenknappheit ausgerechnet dieses Studium seitens des Rektorats der Universität Wien zu einem elitären Masterstudiengang tranformiert werden soll, bei dem etwa 80 Mitarbeiter_innen ihre Stelle verlieren werden, ist  nicht nur eine marktpolitische,  sondern vor allem eine klar politische Entscheidung.
Die Antworten seitens der Student_innen (der IE) sah mensch vor allem die letzten Tage.
Am Donnerstag Vormittag wurde das Rektorat der Uni Wien besetzt. Am Abend gab es eine Spontan-Demonstration die in mehreren Hörsaal-Besetzungen mündete.
Die Reaktion des Rektorats war ein mehrmaliger angeordneter Einsatz des Sondereinsatzkommando der Polizei zur Räumung, die Schließung des gesamten Hauptgebäudes der Uni Wien, sowie der Order an die “Ordnungshüter_innen“, dass alle Matrikelnummern der geräumten Studierenden erfasst werden sollen.
Etwa genau 2 ½ Jahre nach den massiven Protesten gegen den neoliberalen Umbau der Hochschulen in Österreich, scheint es wieder an der Zeit, den hohlen Worten der (Uni-)Politker_innen entschlossene Taten folgen zu lassen.
Um gegen die geplante Wiedererinführung von Studiengebühren für Alle und für die Ausfinanzierung des Studiums “Internationale Entwicklung“ klare Position zu beziehen, unterstützt die ÖH die aufkommenden Proteste!
Die Situation an der IE sind symptomatisch für die Auswirkungen der Politik Töchterles, der Ministerien vergangener Perioden und nur ein Vorzeichen dafür, was sich in der Universitätslandschaft in näherer Zukunft noch ereignen wird. Wir positionieren uns klar gegen eine neoliberale Ausrichtung der Universitäten und ein Betrachten von Studierenden hinsichtlich ihrer marktpolitischen Verwertbarkeit.
Wir meinen auch, dass die Grenze des Erträglichen schon längst überschritten ist, und unterstützen den Aufruf zu einer Kundgebung am 26. April 2012 um 14Uhr vor dem Hauptgebäude der Uni Wien.
Am 26. April soll die Senatssitzung stattfinden, in der über die Studiengebühren, sowie über die Abschaffung der Bachelorstudiengangs Internationale Entwicklung entschieden werden soll.
Wenn die representativen Organe der Universität glauben Entscheidungen ohne der (betroffenen) Studierenden treffen zu wollen, werden sie heuer eines Besseren belehrt.

Hiermit solidarisieren wir uns mit den Besetzer_innen, den Protestierenden, sowie allen Studierenden der Internationalen Entwicklung.

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