Migration

Calais: Die Repression nimmt kein Ende - Unterstützung nach wie vor benötigt

gepostet am 21. November 2009 - 20:29 von no-racism.net

In und um Calais kommt es seit Monaten zu Übergriffen und Zerstörung von selbst errichteten Unterkünften von Migrant_innen. Zahlreiche Menschen werden dabei verhaftet und ihr gesamtes Hab und Gut zerstört. Am 17. November 2009 wurde eine Siedlung in Dunkerque mit Bulldozern platt gewalzt und zahlreiche Migrant_innen verhaftet.

Ticker AntiBurschi Wochenende - Freitag 20.November

gepostet am 21. November 2009 - 17:48 von indy

TICKER:

18:54: Die ersten Menschen treffen bei der U6 Station Gumpendorferstraße ein, noch kein Stress seitens der Polizei

19:00: Es werden immer mehr Menschen beim Demo Treffpunkt. Es gibt Berichte von einer Polizeisperre an der Ecke Wallgasse.

19:09: Bereits über 100 Menschen beim Demotreffpunkt. Transpis werden ausgepackt, bis zum Start der Demo wird es aber noch ein bisschen dauern.

19:16: Die Demo wächst rasch.

WATCHING THE CORPORATIONS: Flying people to torture and death

gepostet am 21. November 2009 - 17:42 von Corporate Watch

Good corporate watch article from February 2009 about the involvement of airlines in deortaions.

’Airlines such as British Airways and Air Algérie, which are happy to carry deportees to their possible death and torture as long as they sell tickets, have repeatedly been the subject of complaints and protests from anti-deportation campaigners.

Anti-Burschi Wochenende

20. November 2009 - 16:22 zuletzt angepasst am 21. November 2009 - 19:14

Am Freitag dem 20. November begeht die einschlägig bekannte akademische Burschenschaft Olympia im Rahmen ihres 150. Stiftungsfest eine Feier auf ihrer Bude in der Gumpendorferstraße. In der Vergangenheit tat sich dieser Männerbund immer als eine der rabiatesten völkischen und deutschnationalen Verbindungen in Wien und Österreich hervor. So sind immer wieder antisemitische Äußerungen der Olympia zu vernehmen, die beispielsweise das Festhalten am „Arierparagraphen“ nach 1945 dokumentieren.
Abgesehen davon, dass Frauen generell der Zugang zu den burschenschaftlichen Männerbünden verwehrt wird, äußert sich die Olympia darüberhinaus zur Rolle der Frau wie folgt: „Hast du […] eine Freundin mit, die weder schön noch still ist, kurz: bist Du auf irgendeine Weise abnormal oder unfröhlich, dann bleib lieber zu Hause.“ (Gruppe AuA!)
Um den Schmiss-fressen keinen Raum zur Feier zu geben, findet deshalb heute um 19:00 (Treffpunkt, U6 Station Gumpendorferstraße) einen Demonstration mit wahrscheinlich massiven Polizei Aufgebot statt. Um die Burschenschaft Olympia wird es ein Platzverbot mit zahlreichen Straßensperren geben, seit den Mittagsstunden patrouilliert die Polizei in der Gumpendorferstraße. Aufpassen und Banden bilden!!

Am Samstag dem 21. November findet der Kommers des WKR in der Hofburg statt. Dieser wird unter anderem auch auf der neonazistischen Site alpen-donau beworben. Das völkische Großereignis stehe im Zeichen “der Gründung der deutschen Burschenschaft in Österreich. Weiters wird der 200. Wiederkehr der Volkserhebung in Tirol gegen Fremdherrschaft gedacht und den Friedensdiktaten die unserem Volk nach dem 1. Weltkrieg auferlegt wurden.” Die Neonazis legten auch einen Link zur rechtsextremen Österreichischen Landsmannschaft (ÖLM), die das Kommersbüro beheimatet. Zudem zitiert man aus einer Aussendung Bruno Burchhardts, “Alter Herr” der Burschenschaft Olympia. Diese rechtsextreme Verbindung gründete sich ja anlässlich des 100. Geburtstages Schillers 1859 und lädt für den 20. November zum “Begrüßungsabend” auf ihre Bude.
Zum (…) gemeinsam mit dem FPÖ-Bildungsinstitut organisierten Symposium (am Samstag ab 14 Uhr) im Palais Palffy wurde u. a. Bernd Rabehl geladen: Der emeritierte Berliner Professor gilt als intellektuelles Aushängeschild der neonazistischen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD), die er als “Sachverständiger”, Referent und “Ehrengast” zur Verfügung steht. (DÖW)
Als gegen Veranstaltung gibt es am Samstag, um 18:30 eine Demonstration vor der Uni-Rampe und zwischen 19:00 und 21:00 wird ein Lichtermeer hinter dem Rathaus versuchen die Burschis aus der Stadt zu strahlen.
Auch bei diesen beiden Veranstaltung ist mit massiven Polizei Aufgebot zu rechen. So wird am Samstag beinahe der ganze 1ste Bezirk rund um die Hofburg abgeriegelt. Auch die U3 Station, Herrengasse wird nicht benutzbar sein.

RH-Tipps

Termine:

  • Freitag: 20.11.2009 Demonstration gegen die 150 Jahresfeier der Olympia, Teffpunkt 19:00, U6 Station Gumpendorferstraße
  • Samstag: 21.11.2009 Demonstration gegen den Festkommers des WKR Treffpunkt 18:30, Hauptuni/Rampe
  • Samstag: 19:00-21:00 Lichtermeer, Treffpunkt Rückseite des Wiener Rathauses, Friedrich-Schmidt-Platz (U2 Station „Rathaus“), Kerzen mitbringen!!

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Linx: Demo Aufruf Freitag | Demo Freitag , Demo Samstag: 1 | 2| Radio Orange Live Coverage (ab 20Uhr) | Ticker vom Freitag | Sebastian Ploner Gedächtnismaske

PSYCHOTHERAPEUTiNNEN WARNEN: Wer schweigt, macht sich mitschuldig!

gepostet am 16. November 2009 - 9:53 von herby | email: omo@gmx.at

Als PsychotherapeutInnen wissen wir um den Risikofaktor Flucht und Migration bei Kindern und Jugendlichen und
wir wissen auch, dass die Bedingungen im Aufnahmeland entscheidend dafür sind, ob Flucht und Migration zur menschlichen Katastrophe werden und die physische und psychische Gesundheit von Menschen
zerstören.

Wir müssen uns nicht fragen, ob das Asylverfahren im Fall Zogaj rechtlich korrekt abgehandelt wurde - wir dürfen davon ausgehen, dass sich die Justiz in einem prominenten Fall ganz besonders um Korrektheit bemüht.

Globale Aktionswoche für freie Bildung. Was ist das eingentlich?

gepostet am 10. November 2009 - 22:09 von resist to exist

Schon seit mehreren Jahren gibt es eine internationale Vernetzung von Studierenden im "International Students Movement", einer Plattform, welche von Gruppen und Aktivist_innen auf der ganzen Welt, welche sich gegen die fortschreitende Kommerzialisierung und Privatisierung von Bildung einsetzen, genutzt wird, um sich zu vernetzen und gemeinsam Protestaktionen zu koordinieren.

Dieser Bericht wagt einen kurzen Blick in die Geschichte des Widerstandes, die Vernetzung der Aktivist_innen und deren Ziele. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Gegensätzlichkeiten sichtbar. Zur Kritik an den aktuellen Protesten der Studierenden in Österreich siehe im Feature "Uni besetzt" zusammengefassten Berichte. Angemerkt wird außerdem, dass die ausgewählten Proteste nur Beispiele sind und durch viele andere ergänzt werden können.

Redebeitrag gegen Abschiebungen - auf der Bildungsdemo in Wien am 5.11.2009

gepostet am 9. November 2009 - 13:56 von no border - no nation - stop deportation
Aktionstag "Abschiebung abschaffen", Fr. 23.10.2009, Flughafen Wien/Schwechat

Im Rahmen des Bildungsaktionstages am 5.11.2009 wurde in Wien gegen Abschiebungen protestiert und Bewegungsfreiheit für alle gefordert. Ohne Bewegungsfreiheit für alle ist ein offener Bildungszugang für alle nicht umsetzbar. Folgender Redebeitrag wurde auf der Demonstration für freie Bildung - vom Kindergarten bis zur Uni, dem Sternmarsch von diversen Unis zur Abschlusskundgebung am Urban Loritz-Platz, mehrmals via Lautsprecherwagen verkündet:

Aktionen gegen Abschiebungen in Luxemburg

gepostet am 9. November 2009 - 13:15 von kein mensch ist illegal

Nachdem in der ersten November-Woche 49 Angehörige der serbischen Minderheit nach Kosovo abgeschoben wurden, gab es verschiedene und vielfältige Protestaktionen, die nicht weniger intensiv weitergehen werden.

Declaration of the occupied Paparisva (University) building

gepostet am 6. November 2009 - 21:44 von Paparisva squat – Mytilene 31.10.09

NO PAGANI NO ANY OTHER PRISONS - On Friday 30/10 the “Initiative for the Defence of Refugees and Migrants” organised a demonstration in the town of Mytilene with the main slogan “Shut down Pagani and all detention centres”. Hundreds of residents of Mytilene participated along with 40 migrants some of them survivors of the shipwreck in Korakas.

These migrants had just been released from Pagani on a day when there was no ferry out of the island. That’s a trick that has been unashamedly used in some form or other so as to prolong the suffering of migrants.

NRW: Abschiebungen nach Guinea stoppen! Lasst die Häftlinge frei!

gepostet am 6. November 2009 - 17:48 von Bürengruppe Paderborn

Wie wir vor einiger Zeit erfahren haben, sitzen in NRW (Deutschland), u.a. auch im Abschiebknast Büren, erneut Flüchtlinge aus Guinea und warten auf ihre Abschiebung.
Die Situation in Guinea ist durch die herrschende Militärjunta äußerst unsicher, und für Abgeschobene besteht die akute Gefahr von Gefängnis, Folter und Tod. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit dem transnationalen Aktionsbündnis einen offenen Brief an den Innenminister von NRW, Herrn Wolf, initiiert, mit der Aufforderung, einen Abschiebestopp für Guinea zu erlassen und die eingesperrten Flüchtlinge aus der Abschiebehaft zu entlassen.

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