Kein Nachruf

gepostet am 20. Juni 2012 - 19:39 von nevermind

Irgendwie ist es natürlich schade, dass das Kollektiv von at.indymedia.org das Handtuch wirft. Aber berührt es uns wirklich? Die meisten werden wohl mit einem Schulterzucken reagieren. Ganz praktisch, hin und wieder den Kalender für linkes Event-Hopping zu checken, und überhaupt: regelmäßig auf indy schauen, um zu sehen, ob nicht doch irgendwo irgendwie auch in Österreich ein bisschen was passiert. Und wenn irgendwer anders eine Aktion macht, kann mensch sich nach belieben dazu auslassen, wenn nicht hier dann auf n3tw0rk oder eben auf der nächsten Demo (wo mensch ja insgeheim eh hauptsächlich zum small-talk hingeht). Die Stunden pro Monat zusammen genommen, die links-/emanzipatorisch-interessierte Menschen in Österreich damit zugebracht haben, auf indy zu checken, ob nicht vielleicht doch "irgendwas geht" würden, hypothetisch zusammengenommen und in gemeinsames Handeln übertragen wohl für einen eintägigen kleinen Aufstand reichen.

Es ist ja eh nichts passiert, weder online, noch, zum Teil als Konsequenz daraus, offline. Jetzt indymedia den Saft abzudrehen tut also gar nicht mehr viel zur Sache. Es gibt eh keine Bewegung oder irgendetwas vergleichbares, sondern nur einen Haufen ideologisch links des mainstreams einzuordnenden Subkulturen, die sich gegenseitig auf Soliparties besuchen und sich vornehmlich durch Alkoholkonsum die Miete für ihre Szene-Wohnzimmer und andere Bequemlichkeiten finanzieren.

Das ganze wird aufgefettet mit einer antikapitalistischen Rhetorik, die inzwischen, angesichts der unleugbaren Misere der Welt, zur neuen Redlichkeit des aufgeklärten Bürger_innentums des 21. Jahrhunderts gehört. Über die Rhetorik hinausgegangen wird kaum, auch wenn manche glauben, auf jede Demo zu rennen, die irgendwie ein bisschen radikal klingt wäre schon mal etwas, und mensch könne sich ja nicht um alles kümmern. Im eigenen Leben eine mit dem Kapitalismus wirklich im Widerspruch stehende Praxis zu verwirklichen, liegt den meisten ziemlich fern, wohl nicht zuletzt, weil es Widersprüche ohne Ende hervortreten lässt, die sonst durch die erfolgreiche Illusion verdeckt werden, vielleicht mit Anstrengung doch in (wenigstens monetär) akzeptabler Weise am Kapitalismus partizipieren zu können.

Die Szene ist ja doch größtenteils akademisch und lebt also mit dem Versprechen im Kopf, das zu Zeiten ihrer Eltern noch ganz gut aufzugehen schien: Wer sich anstrengt, sich durch eine gute Bildung mit Abschluss aufwertet, hat vom Leben nichts zu befürchten. Ein nicht ganz stupider Job mit Kündigungsschutz, gut genug bezahlt, um damit auf Raten ein Auto zu kaufen, vielleicht sogar ein Einfamilienhaus mit Garten. Vielleicht Kinder groß ziehen, wenn ja ihnen Spielsachen und Bücher kaufen können. Später selber noch ein paar Jahre vor dem Tod mit dem Luxus endlich freier Zeiteinteilung zu leben, körperlich zwar gebrochen, aber wenigstens mit einer akzeptablen Pension. Es gibt wirklich nicht wenige selbsterklärte linksradikale oder "sogar" anarchist_innen, die irgendwie letzten Endes auf diese Option spielen.

Politisch aktiv sein, kritisch denken, zur Not auch mal hier oder da mehr oder weniger symbolischen Widerstand leisten, sich gut vorkommen, weil mensch nicht auf die Lügen der Kronenzeitung hereinfällt wie die "breite Masse", und dazwischen bei einem Bier ein bisschen von der Anarchie träumen.

Irgendwann versuchen die meisten dann, ernster zu werden, weil ja auch das Leben ernst ist. Das heißt, Zukunftspläne doch im bestehenden System denken, den eigenen Anspruch auf Privilegien (sowohl gegenüber der Armut und Gewalt um eine_n herum als auch global) verteidigen mit dem Zusatz, diese sollten ja eh allen zugänglich sein. Sind sie aber eben nicht, und die darin vorhandene Ungerechtigkeit einfach auf's System abzuschieben mag den Schlaf ein wenig beruhigen, aber nur, wenn mensch nicht allzuviel drüber nachdenkt und die Widersprüche erfolgreich verdrängt.

Darüber hinnaus sprechen mindestens zwei Gründe gegen die Option, auf die Karte zu setzen, sich ökonomisch im System einzurichten, evtl. ein bisschen Karriere zu machen, vielleicht verbunden mit der Hoffnung, nebenbei das ein oder andere "antikapitalistische" oder "gesellschaftskritische" Projekt weiterzubetreiben.

Zum einen wird diese Option einfach in den kommenden Jahren nur für einen immer kleineren Teil der Bevölkerung überhaupt greifbar werden. Überall werden die Reallöhne gedrückt, "sichere Arbeitsplätze" immer seltener, und das muss auch so sein, weil es sonst nur noch wenige Felder gibt, wo sich die stagnierenden Profite noch ausweiten ließen. Ist der Profit aber zu gering, werden Schulden und Zinsen nicht bezahlt, verlieren Banken und Anleger_innen "Vertrauen", es werden zu wenig Kredite vergeben, das System stockt. Der Versuch, Profite in der Sphäre der Kreditversprechen selbst zu machen, hat zwar manche Leute reich gemacht, aber im großen und ganzen sind die aufgeblähten Blasen noch immer geplatzt. Will die globale kapitalistische Klasse ihren Profit und damit das ganze System zur Generierung von Profiten irgendwie (zeitweise) retten, muss sie einen vernichtenden Angriff auf die Löhne und sozialen Sicherungssysteme starten.

Es ist also völlig klar, dass alles was bisher der Illusion einer Mittelklasse entsprochen hat, in den nächsten Jahren auseinandergenommen wird. Dieser Puffer zwischen Arm und Reich, der den gesellschaftlichen Erhalt der westlichen Nachkriegsgesellschaften sichergestellt hat und die Klassengegensätze erfolgreich verschleierte, wird nun langsam nicht mehr leistbar. Zu viel vom möglichen Profit landet immer noch in den Taschen von Leuten, die eigentlich gar nicht Besitzende (über ihr vielleicht vorhandenes "Eigenheim" oder Auto hinaus) sind, denen die Profitierenden dieser Gesellschaft eigentlich gar nichts abgeben müssten, außer dem Notwendigsten zur Reproduktion ihrer Arbeitskraft. Eine Zeit lang war es der Kleister dieser Gesellschaft, dass die große Mehrheit einfach nur am Komfort der scheinbaren Mittelklasse teilhaben wollte und diese Möglichkeit durchaus real bestand, wenn dadurch auch die proletarische Funktion im Produktionsprozess, die auch mit besser bezahlter Lohnarbeit einhergeht, nicht verändert wurde.

Wer sich ein Leben voll Wettkampf und Eigenvermarktung vorstellen kann, wird wohl auch in Zukunft eine Chance haben, sich einen Platz in jener dünner werdenden Schicht zu sichern, die beim Wochenendeinkauf nicht jeden Cent umdrehen müssen und trotzdem hin und wieder eine private Kurzreise unternehmen können, neben dem real-65-Stunden-Job. Na vielen Dank! Und Pension? Naja, wer genug verdient, um selbst was beiseite zu legen, wird vielleicht im Alter nicht hungern. Für alle anderen: Gute Nacht.

Neben der schwindenden ökonomischen Möglichkeit, an den Konsumfreuden der angeblichen Mittelklasse zu partizipieren, gibt es noch einen weiteren Grund, das Leben nicht auf diese Option auszurichten: Ihre Glücksversprechen hält sie nicht. Mensch frage doch mal die eigenen Eltern, ob sie wirklich zufrieden sind damit, wie sie ihr Leben gelebt haben. Alt zu werden, und zu merken, dass mensch ihr ganzes Leben für andere gearbeitet hat, wo irgendwann nicht einmal mehr die Zeit da war ein Buch zu lesen, mit Freund_innen zu kochen oder ins Grüne zu fahren: Zum weiterhackeln verdammt, um die Kredite abzuzahlen und die Kinder durchzubringen, bis der eigene Körper kaum noch weitermachen kann.

Zwischendurch beruhigt mensch sich, dass es wegen der ganzen Anstrengung wenigstens dazu reicht, einen Teil der Lebensmittel mit "bio"-Siegel zu kaufen, und so Dinge zu essen, die immerhin ein bisschen weniger nach Plastik schmecken. Aber das Vollkornbrot aus dem Bio-Supermarkt kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es für die meisten Menschen lange her ist, dass sie das letzte mal selber durch ein Weizenfeld gestreift sind und den Halmen beim Wachsen zugeschaut haben.

Was hat das alles mit dem Ende von Indymedia Ö zu tun?

Die Perspektive der alten "neuen Linken", ein widersprüchliches Amalgam aus einem letztlich trotz aller hochgehaltenen Distanz sozialdemokratischen Staatsverständnis, revolutionärer Rhetorik und einem bürgerlich-identitären Selbstbild beginnt sich im Widerspruch mit den Realitäten aufzulösen und zu zersplittern, nun müssen zwangsläufig auch einige ihrer Institutionen dran glauben.

An Orten mit tatsächlich revolutionärer Aktivität haben es verschiedene Indymedias geschafft, über die Ära der "Globalisierungskritik" hinweg zu bestehen und zu lebhaften Orten des Austauschs für antagonistische Bewegungen zu werden. In Österreich ist Revolution eher ein belächeltes Hinterzimmer-Thema, rein hypothetisch gemeint selbst von den meisten, die das Wort überhaupt in den Mund nehmen.

Konsequenterweise blieb indy damit ein Medium für das, was statt dessen da war: Eine Veröffentlichungs-Plattform für die Selbstdarstellungen von Hobby-Aktivist_innen mit großteils bürgerlichem Bewusstsein und radikalem Szene-Chic.

Ein Bruch ist notwendig, und wenn dieser jetzt dadurch passiert, dass sich diese Szene ihr Hauptmedium eben einmal selber abdreht, ihre virtuelle Präsenz vom Netz nimmt: Bittesehr. Sollen die Leute mal ein bisschen mehr auf die Straße gehen und mit ihren Nachbar_innen reden, statt Indymedia zu lesen.

Natürlich ist es auch ein bisschen schade drum, weil indymedia immerhin eine potentiell anonyme Möglichkeit zum Veröffentlichen war.

Vielleicht wird sich ja irgendwann ein neues Kollektiv gründen, was innerhalb oder außerhalb des globalen Indymedia-Netzwerkes etwas ähnliches aufzieht.

Eine offene Frage dabei ist natürlich, ob das bestehende bzw. in Auflösung befindliche Kollektiv bereit ist, technisches Wissen und zum Beispiel Zugang zur Nutzung der domain at.indymedia.org zu gewähren.

Als es das letzte Mal Ende 2010 hieß, Indymedia stehe vor dem Aus, und das open-posting abgedreht wurde, gab es noch Treffen für einen Reboot-Versuch. Dabei hielt ein Teil der alten Hasen (und eher weniger Häsinnen) trotz einiger sehr motivierter neuer Leute bis zuletzt offen, ob sie überhaupt ihre Zustimmung zum Weiterbetreiben der Seite geben würden, oder nicht. Pikanterweise waren in diesem "offenen Kollektiv" die Zugangsdaten für die technische Administration der Website in wenigen Händen konzentriert. Ob also wieder eingeschaltet werden würde oder nicht, hing am Ende am Expert_innenwissen einiger weniger. Vorgeschlagene technische Änderungen an der Website wurden entweder abgelehnt, oder wenn sie trotz Opposition einiger alteingesessener (die teilweise am liebsten eh ganz aufgegeben hätten) auf breite Zustimmung stießen, auf die lange Bank geschoben: Wir müssen erst schauen, ob das umsetzbar ist. Auf die Nachfrage, ob das technische Wissen nicht in Workshops weitergegeben werden könnte, damit das ganze Kollektiv befähigt sei, wurde gesagt: Ja, mal schauen, das ist alles sehr kompliziert, vielleicht irgendwann mal. Viele Monate zogen ins Land, bis jetzt.

Vielleicht ist es der beste Dienst, den die bestehende Gruppe noch leisten kann: Endlich einfach abdrehen, damit vielleicht etwas neues an die Stelle treten kann. Wenn nicht, dann eben nicht. Melden wir uns einfach doch alle bei Facebook an. Da sind doch heute eh alle.

In diesem Sinne:

Revolution oder Untergang!

Ergänzungen

guter text

bis auf das selten avantgardistische getue - hallo? warum zur hölle wird hier auf leute niedergeknüppelt, die sichs halt nicht leisten können, einen 100% anarchisten lifestyle zu haben?!

ihr liefert die antwort eh schon selber mit: weil der kapitalismus WIDERSPRÜCHE erzeugt! "Ich mach jetzt schluss mit kapitalismus" geht nicht! Man kann nicht einfach "raus" steigen, egal wie radikal man ist, wieviele indymedias man aufsetzt oder wieoft man solche texte schreibt.

hört auf euch besser zu fühlen, diese avantgarde scheiße ist zum kotzen.

ja, das offen kollektiv indymedia. das, ich muss es sagen, mehrmals richtig schick autoritär(!) zensiert hat. und damit meine ich keine sexistischen oder wie auch immer gebauten diskriminierende postings, sondern einfach welche, deren perspektive der kritik nicht erwünscht war.

abgesehen davon, dass die alteingessenen ganz schön dreist ihre technische hierarchie wunderbar vor eventuellen mitmachen bewahrt haben! wie gehabt, die passwörter hatte kein schwein, bis auf eine selbternannte elite. EKH-Berufsautonome. Ich schätze von solchen kommt auch dieser verächtliche text, der jeden der halt nicht die revolution in einem autonomen freiraum lebt als bobo darstellt.

verantwortung abschieben damit man gut schlafen kann - nene, so nicht!
die IMC-Avantgarde hat das scheitern auch selber mitzutragen, ganz eindeutig!

das ganze auf eine nicht existente szene in österreich zu schieben und gleichzeitig indymedia-leserInnen fertigmachen - erbärmlich.

anmerkung der moderation: nicknames wurden entfernt. hier werden keine leute geoutet, und schon gar nicht organisatorische interna veröffentlicht, wenn dadurch einzelne leute in das visier der repressionsbehörden geraten könnten! kritik ist ja eine gute sache, aber das entschuldigt keine verwantwortungslosigkeit!

<p>...so seh ich den text

<p>...so seh ich den text auch. Auf alle schimpfen, die vll noch nicht so lange in linken zusammenhängen sind und "szenewohnungen" haben. Eine bezeichnung von der/dem/den autor_innen, die wahrscheinlich selbst jahrelang auf demo-afterparties gesoffen haben und jetzt erkannt haben: oh, die revolution braucht bisschen mehr arbeit und hirn! Der text klingt ungefähr so: ihr seid scheisse, wenn ihr keine fetzen mit aufnähern aus dem kostnixladen trägt, dumpstern geht, auf der straße lebt, molotovs schmeißt und dauernd die revolution im hinterkopf habt. Ab wann ist links wirklich links? Autonom, anarchistisch - nur mit undercut bitte, und antifa-stickern. Szenenormen...&nbsp;</p>

mal ne ganz blöde frage

für was brauchst du ein technisches pw für indymedia?

die mod pw`s waren in zweistelliger zahl verteilt. jede/r die/der zu einem treffen kam konnte sich an der moderation beteiligen. wenn du dich auch nur einen funken mit den vorgängen von indy beschäftigt hättest wüsstest du auch das die technische seite von indy ganz und gar nichts mit der angeblichen "zensur" zu tun hat. auch wenn du kein admin bist, und wenn du nicht moderierst kannst du dich zu jeder versteckentscheidung auf der öffentlichen liste einbringen..

hättest du die technischen fähigkeiten etwas  zu at.imc beizutragen und hast du diesen wunsch ans indy kollektiv herangetragen?

nein? warum hast du das nicht gemacht? indy hat lange nach leuten gesucht die befähigt sind die seite technisch weiter zu betreiben. es gab schlicht die leute nicht die sich das antun wollten. hier anonym andere gerüchte zu streuen ist schon eher mehr als unsolidarisch...

Guter Text

Einer der besten Texte, die ich in Wien je gelesen habe. Wenn ihr nun wieder kritisiert werdet, dann wunder euch nicht, immerhin habt ihr in den Harmoniewahn der autonomen Linken gestochen.

Wenn pauschalisierende,

Wenn pauschalisierende, ätzende Kritik als Qualität verkannt wird, geht was gehörig schief....

Sich nicht selber einen Kopf machen zu müssen, auf Schlagworte reagieren, herrschendes Eltitedenken zu offenbaren, Machtmissbrauch, Entsolidarisierung kann so einfach sein!

Darauf zu verzichten sich Gedanken machen müssen, wie Indymedia Austria zu einem emanzipatorischen, freien Medium gestaltet werden könnte, ist ein sehr einfacher Weg. Sich hier als Kollektiv einfach einmal dieser Idee unterzuordnen zu können, das wäre die Chance den eigenen Zielen etwas näher zu rücken. Weil es sicherlich auch in Wien Menschen gibt, die ein besseres Indymedia verdient haben....

Wenn einige dieser Menschen einen Neustart wagen, dann würde mich das sehr freuen.

 

Indymedia an sich ist eine tolle und unterstützendswerte Sache und auch ich habe mich vor Jahren schon mit dem ein oder anderen Text beteiligt!

 

Ein langjähriger Anarchist aus dem Mittelstand, nicht aus "Austria", dem Indymedia Austria aber ohne sich über  Hintergründe zu informieren und auf Kritik zu reagieren, gehörig ans Bein gepisst hat.... Für mich ist es auch keine Kampagne gegen euch, weil es doch offensichtlich ist, das hier gehörig was aus dem Ruder gelaufen ist.  Glaubt ihr ich würde ein Freies Medium in dieser Form angreifen? Oder hat es einfach damit zu tun, dass ihr euch als Indymedia ModeratorInnen ohne zu reflektieren in mein öffentliches Leben als Anarchist eingemischt habt? Da werde ich nicht still halten!

wovon redest du bitte? wie

wovon redest du bitte? wie mischen sich indymedia moderatorinnen in ein leben ein? du weisst schon dass jeder content auf dieser seite von userinnen generiert wurde und nicht von moderatorinnen? und dass der persoenlichkeitsschutz hier einen wesentlich hoeheren stellenwert hat als bei anderen indymedia projekten?

Kann ich gut mit leben!

Indymedia Austria war ein gutes Beispiel, wie ein Indymedia nicht ge"führt" werden sollte. Eure Art mit Kritik umzugehen und Meinung zu machen ist meiner Meinung nach beispiellos im weltweiten Indymedianetzwerk und nicht ganz ungefährlich... 

So dann könnt ihr das wieder löschen, zensieren oder auch gleich die ganze Kommentarfunktion ausschalten. Seit ihr doch ganz geübt drin!

richtig

das konnte die avantgarde, die diesen text veröffentlich hat, und sich damit entlarvt allerdings sehr gut. Antiautorität predigen, und autoritär agieren. technische hierarchien, dogmatischer way to go, zensur, willkühr..

 

so schlimm ists nicht, wenn da mal ein schlussstrich drunter ist.

schade ists irgendwie dennoch. ich hoffe ihr versteht diese ambivalenz.

scheiße

nein oder???

also ich find echt voll schade und traurig das ihr jetzt euren server abschaltet finde indymedia toll und eigentlich wichtig...

Danke aber für eure Arbeit!!!

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