Tagung: "Angst in der Fremde" - Innovative Ansätze in der Sicherheitsforschung
Was / Wo / Wann
Erstmals wurden die subjektiven Sicherheitsgefühle und Ängste von MigrantInnen in Wien untersucht. Die Studienergebnisse werden am 20. November 2009 bei einer Tagung präsentiert.
In Österreich leben 1,4 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund. In der öffentlichen und politischen Diskussion werden MigrantInnen zumeist als Bedrohung für die innere Sicherheit betrachtet. Was jedoch aus der Perspektive der MigrantInnen als Bedrohung erlebt wird, wurde bisher kaum erforscht. Das
Forschungsinstitut des Roten Kreuzes, die Sigmund Freud PrivatUniversität und SORA Institute for Social Research and Analysis untersuchten erstmals die subjektiven (Un-) Sicherheitsgefühle sowie die Ressourcen und Bewältigungsstrategien von MigrantInnen und beschreiten damit neue Wege in der Sicherheits- und
Migrationsforschung. Im Rahmen dieser qualitativen Studie wurden Interviews mit eingebürgerten MigrantInnen, mit Studierenden, mit Mitgliedern der 2. Generation sowie mit AsylwerberInnen und Asylberechtigten geführt.
Ergebnis: Komplexe Formen der Unsicherheit. "Leben auf Zeit" - Ungewisser Aufenthalt ist zentrale Belastung
Indymedia ist eine Plattform zur Veröffentlichung von Beiträgen, die jeder und jedem selbstverantwortlich zur Verfügung steht. Die Inhalte werden nicht redaktionell bearbeitet, sondern nur auf Einhaltung der Moderationskriterien hin überprüft und müssen dem Selbstverständnis entsprechen. Fragen, Anregungen und Beschwerden sind direkt an den jeweiligen für den Inhalt verantwortlichen Verfasser oder die Verfasserin zu richten.



