Frau Bock erzählt über ihr(e) Projekt(e) und den Wahnsinn des Asyl- und Fremdenrechts dem MigrantInnen täglich ausgesetzt sind.
Kurzer Auszug aus der Homepage http://www.fraubock.at über das Wohnprojekts und die Beratungsarbeit:
Mit wenigen privat angemieteten Wohnungen begann Ute Bock vor Jahren mit ihrem Engagement für obdachlose Flüchtlinge. Mittlerweile umfasst das Wohnprojekt rund 70 Unterkünfte für mehr als 200 Menschen aus insgesamt 23 Herkunftsländern. Rund 60 % der BewohnerInnen erhält keinerlei staatliche Unterstützung. Der Grund dafür ist die mangelhafte Umsetzung der Grundversorgung für AsylwerberInnen. Da der Staat seiner Verpflichtung nicht nachkommt, gibt es in Österreich nach wie vor viele Flüchtlinge, die von Obdachlosigkeit bedroht sind oder bereits auf der Straße leben. Für diese Menschen ist Frau Bock zugleich die erste Adresse und letzte Hoffnung.
Flüchtlinge müssen sich in einem fremden Land völlig neu orientieren. Dabei haben sie zumeist traumatische Erfahrungen zu bewältigen und schwere Verluste zu verarbeiten. Unsere BeraterInnen unterstützen Asylsuchende bei rechtlichen Fragen im Rahmen des Asylverfahrens, bieten psychologische Betreuung und helfen bei der Lösung der verschiedensten Alltagsprobleme. Bei anerkannten Flüchtlingen liegt der Schwerpunkt für gewöhnlich in der Job- und Wohnungssuche sowie in der Unterstützung bei den notwendigen Behördenwegen. Ziel unserer Beratung ist es, gemeinsam mit den Betroffenen unter Rückgriff auf die eigenen Kompetenzen Handlungsperspektiven zu erarbeiten und die Eigenverantwortung zu stärken
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